Die Wechseljahre wirken auf viele jüngere Frauen wie ein undurchsichtiger Nebel voller körperlicher Belastungen und gesundheitlicher Probleme. Frauen, die sie durchleben, werden ganz eigene Erfahrungen in und mit den Wechseljahren machen. Die einen kommen völlig unbelastet durch die Phase hormoneller Umstellungen. Andere leiden unter vielfältigen Beschwerden, welche die häufig beschriebenen Hitzewallungen und Kopfschmerzen in ihrer Varianz übertreffen. Schwankungen der Stimmung bis hin zu Depressionen und Schlafstörungen machen die Wechseljahre der Frau zu einem Wechselbad des Erlebens.

Die häufigsten Symptome in den Wechseljahren:

  • Stimmungsänderungen
  • depressive Phasen
  • Konzentrationsschwäche
  • Probleme beim Ein- und Durchschlafen
  • Spannungsgefühl in der Brust
  • Kopfschmerzen und Migräneattacken
  • Schmerzen in den Gelenken
  • Veränderungen der Schleimhäute (Scheidentrockenheit)

Wechseljahre – ein langsamer Prozess

Auch, wenn die beschriebenen Symptome überaus belastend sein können, sind Wechseljahre keine Erkrankung. Sie sind Folge eines sich verändernden und bereits geänderten Hormonhaushalts.

Die Eierstöcke fahren die Produktion der beiden weiblichen Geschlechtshormone Progesteron und Östrogen zurück. Das geschieht nicht plötzlich, sondern über viele Jahre. Entsprechend lange können die damit einhergehenden Beschwerden andauern, wenn auch in unterschiedlich starkem Ausmaß.

Das Erleben der Wechseljahre ist individuell

Daher treten auch nicht alle Symptome gleichzeitig auf. Zudem sind die Belastungen erst dann besonders deutlich spürbar, wenn die hormonelle Umstellung des Körpers bereits eingesetzt hat. Da sich Wechseljahre in ihrer Form vielfältig und individuell darstellen, ist es wichtig, eine ärztliche Diagnose zu erhalten. Der Gynäkologe wird dazu einen entsprechenden Bluttest machen.

In den Wechseljahren sollte frau besonders gut auf ihre Gesundheit achten. Denn die Hormonumstellung stellt den Organismus vor besondere Herausforderungen.

Die Muskelmasse des Körpers nimmt ab, dafür wird vermehrt Fett im Bereich des Bauches eingelagert. Dieses Fett kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern. Hinzu kommt die Gefahr der Osteoporose. Normalerweise fördert das Hormon Östrogen den Knochenaufbau. Fehlt es, überwiegt der Knochenabbau. Zudem ist die positive Wirkung des Östrogens auf Blutdruck und Cholesterinspiegel verlorengegangen.

Aktiv Beschwerden lindern

Keine Frau ist den Beschwerden der Wechseljahre machtlos ausgeliefert. In einigen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung notwendig. Eine andere Strategie ist, immer wieder auftretende Symptome zu lindern.

Viele Frauen entdecken in den Wechseljahren bislang ungenutzte oder auch unentdeckte Potentiale. Sie krempeln ihr Leben um, werden aktiv, achten mehr denn je auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung oder nehmen sich einfach Zeit für sich selbst. Die Wechseljahre führen nicht selten zu einer Neuentdeckung des eigenen Körpers.

Wechseljahre positiv beeinflussen

Den Verlauf der Wechseljahre kann frau unterstützend positiv beeinflussen. Beschwerden beruhen oft auf Dissonanzen des Körpers, sind Folgen einer komplizierten Umstellung, die der Organismus allein kaum bewältigen kann.

In meiner Praxis behandele ich Beschwerden in den Wechseljahren erfolgreich mit

  • Bioresonanztherapie
  • Homöopathie
  • Ohrakupunktur
  • Tiefenentspannung
  • Hypnose

Welche Therapiemöglichkeit zum Einsatz kommt, hängt von der Art der Wechseljahresbeschwerden sowie den persönlichen Voraussetzungen ab. Daher steht am Anfang eine ausführliche Anamnese, durch die ich Sie und Ihre Probleme und Belastungen kennenlernen und analysieren kann.

Wer problemlos durch die Wechseljahre kommt, verringert nicht nur die eigene Leidensgeschichte. Entsprechende Strategien stärken die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl. Nicht zuletzt machen sie den Körper in den Wechseljahren insgesamt widerstandsfähiger.