Es passiert den besten Köchen: Eine Unachtsamkeit – und die Suppe ist versalzen. Doch das schmackhafte Gericht muss nicht gleich in den Ausguss wandern. Geben Sie einfach eine rohe Kartoffel in die Suppe. Die Kartoffel kann das Salz aufsaugen und den Geschmack neutralisieren. Dieser Trick funktioniert wirklich und hat schon manche Mahlzeit gerettet.

Warum ich Ihnen Küchentipps näherbringe? Nicht nur bei der Zubereitung von Speisen sollte alles mehr oder weniger im Gleichgewicht sein. Auch im Körper herrscht in verschiedenen Bereichen eine Balance. Sie ist Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Bezogen auf bestimmte Organfunktionen, ist Ausgeglichenheit sogar messbar. Als “inneres Gleichgewicht” ist die körpereigene Balance mehr als ein geflügeltes Wort. Stimmt etwas nicht mit dem inneren Gleichgewicht, geht es uns körperlich und seelisch schlecht. Dysbalancen fördern Krankheiten und psychische Probleme, wie beispielsweise eine Depression.

 

Dysbalancen als Auslöser einer Depression

Tatsächlich kann die Ursache einer Depression in einem Ungleichgewicht innerhalb des Organismus liegen. Das ist nicht überraschend, wenn man den Körper als funktionelle Einheit betrachtet. Diesem wichtigen Ansatz folgt die ganzheitliche Medizin.

Natürlich führt nicht jede Dysbalance zu einer Depression. Jedoch haben verschiedene Untersuchungen gezeigt, dass die großen, funktionellen Systeme des Körpers entscheidenden Einfluss auf den emotionalen Zustand und das seelische Wohlbefinden des Menschen nehmen können.

Ein Beispiel ist die Übersäuerung. Sie tritt dann auf, wenn wir über einen längeren Zeitraum durch falsche oder einseitige Ernährung zu viele säurebildende Lebensmittel zu uns nehmen. In der Folge sorgen die Abbauprodukte dafür, dass der pH-Wert des Blutes, der normalerweise bei fast neutralen 7,4 liegt, in den sauren Bereich abdriftet. Muss der Körper diesen Zustand immer wieder ausgleichen, steigt der Anteil des Stresshormons Cortisol. Im Zusammenspiel mit Alltagsstress, Belastungen und der spürbaren Antriebslosigkeit, leidet die Psyche.

 

Die Sache mit dem Bauchgefühl

Ein weiteres, großes System, dessen Dysbalance Auswirkungen auf unsere Psyche nehmen kann, ist das sogenannte Enterische Nervensystem, kurz ENS. Das komplexe Geflecht von Nerven und Nervenzellen durchzieht den Magen-Darm-Trakt. Über den Nervus Vagus, den zehnten Hirnnerv, besitzt es eine Verbindung zum Gehirn. Wenn die Funktion des Darms gestört ist, können verschiedene Stoffe nicht mehr regelrecht aufgenommen oder produziert werden. Wie zum Beispiel Serotonin, das auch als “Glückshormon” bekannt ist. Das ENS besitzt normalerweise mehr Serotonin, als das Gehirn und versorgt den “übergeordneten Partner” bei einem Mangel. Fällt das unterstützende System aus, oder arbeitet es nicht mehr ordnungsgemäß, leidet das Gehirn: Das Glückshormon fehlt, wir werden trübsinnig, werden leicht anfällig für belastende Emotionen und negative Gedanken.

 

Licht hellt auf

Und noch ein Organsystem kann im Rahmen eines Ungleichgewichts ursächlich für eine Depression sein: Die Haut. Um genauer zu sein, das Vitamin D. Sonnenlicht hilft dem Körper bei der Produktion. Fehlt natüliches Licht, leidet der Organismus. Viele spüren diese Antriebslosigkeit in der dunklen Jahreszeit. Ein Vitamin-D-Mangel wirkt sich auch auf die Regulation des vorhin genannten Glückshormons Serotonin aus. Ein Kreislauf, bei dem nur ein kleiner Fehler im System ungeahnte Folgen haben kann.

 

Vitalstoffanalyse bei Depression

Depression ist eine psychische Erkrankung, die beschrieben, analysiert und therapiert werden kann. Körpereigene Funktionen sind hingegen messbar, Fehler beispielsweise durch eine Ernährungsumstellung in den Griff zu bekommen. Diese Erkenntnisse führen zu einer Lösung des Problems.

Zu einer fundierten Anamnese bei psychischen Erkrankungen und Depressionen gehört der ganzheitliche Blick auf den Organismus. Die Vitalstoffanalyse liefert wichtige Hinweise auf Mangelzustände, die möglicherweise Auslöser oder Verstärker einer bestehenden Depression sein können. Auf Basis der Analyse erarbeite ich, gemeinsam mit Ihnen als Patient, ein nachhaltiges Behandlungs- und Therapiekonzept.

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