Antoine de Saint-Exupéry brachte es in „Der kleine Prinz“ auf den Punkt, als er sagte: „…das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar“. Bezog sich der Schriftsteller vor allem auf die Liebe, lässt sich seine Feststellung problemlos auf die Medizin übertragen. Die Suche nach den Auslösern von Erkrankungen gleicht häufig einer Sisyphusarbeit. Manchmal stellen sich erste Erkenntnisse am Ende als reine Verdachtsmomente dar. Ebenso ist es für eine erfolgreiche Therapie wichtig, ein Leiden niemals einer alleinigen Ursache zuzuschreiben – und umgekehrt. Unser Körper funktioniert in seiner Gesamtheit, auch und gerade bei Krankheiten. Wie komplex Auslöser von Erkrankungen sein können, zeigt sich beim Burnout.

 

Wer übersetzt „ausgebrannt“ ist, der fühlt sich überfordert und erschöpft. Doch das Gefühl, einfach überarbeitet und dringend urlaubsreif zu sein, das die meisten Menschen kennen, ist bei Burnout-Patienten ausgeprägter. Die Symptome körperlicher Erschöpfung gehen mit starken emotionalen und psychischen Leiden einher. Betroffene mit Burnout sind am Ende ihrer Kräfte und finden aus eigenem Antrieb keinen Ausweg mehr. Sie empfinden Antriebslosigkeit und Müdigkeit, fühlen eine innere Leere und können sich nicht mehr an den schönen Dingen des Alltags erfreuen. Nicht selten ziehen sie sich im Laufe der Zeit mehr und mehr zurück, lassen die Umwelt nicht mehr an sich heran. Eine fehlerhafte Schutzreaktion, denn persönliche Isolation verstärkt die Symptome.

 

Ursachen für Burnout sind tiefliegend

Burnout ist ein Syndrom, keine Krankheit und damit auch keine medizinische Diagnose. Allerdings sind einzelne Symptome des Burnout eine definierte Erkrankung, wie beispielsweise die Depression. Das bedeutet, die Übergänge zwischen gefühltem und körperlichem Leiden sind fließend. Wer im Internet auf die Suche nach den Ursachen für Burnout geht, wird vor allem auf typische Stressauslöser treffen: Zeitnot im Job, steigender Erfolgsdruck, unerfüllbare Leistungsvorgaben und monotone Routinen sind nur einige der genannten Auslöser. Doch überraschenderweise gibt es viele Burnout-Betroffene, die mit den hohen Anforderungen des Berufs- und Privatlebens nicht als Hauptgrund ihres Zustands beschreiben. Das zeigt, dass die Ursachen eines Burnout weitaus vielfältiger und tiefgehender sein müssen.

 

Bei Burnout den Stoffwechsel berücksichtigen

Eine zentrale Rolle beim Burnout spielt, neben dem Stress, der Stoffwechsel. Bei chronischer Erschöpfung, Depression und Müdigkeit werden verstärkt Stresshormone gebildet. Sie gelten als Co-Faktoren, welche die Symptome eines Burnouts begünstigen können. Gebildet werden Stresshormone vornehmlich im Gehirn aus einigen, wenigen Eiweißbausteinen, den sogenannten Aminosäuren.

Ein Beispiel ist das häufig als „Gute-Laune-Hormon“ bezeichnete Serotonin. Befindet sich der Körper im Dauerstress, wird mehr Serotonin verbraucht. Entsprechend steigt der Bedarf an dessen Baustein, der Aminosäure L-Tryptophan. Gekoppelt ist der Prozess an das Vorhandensein von Vitamin B6 und Folsäure. Bei Dopamin, dem „Motivationshormon“ des Organismus, ist es ähnlich. Gebildet wird es aus den Aminosäuren L-Phenylalanin und L-Tyrosin. Und die benötigen ebenfalls bestimmte Vitamine.

 

Vitalstoffanalyse als Grundlage einer Burnout-Therapie

Um es klar zu sagen: Patienten, die an den belastenden Symptomen eines Burnout leiden, können und sollten durch ein individuelles, psychologisches Coaching den Weg aus der Depression und Antriebslosigkeit finden. Entscheidend ist, die eigenen Kräfte zu stärken. Parallel dazu kann es sinnvoll sein, einen genaueren Blick auf die Stoffwechselsituation des Einzelnen zu werfen. Mittel der Wahl ist die Vitalstoffanalyse. Sie misst den Gehalt sogenannter Mikronährstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren. Denn nur, wenn diese Mikronährstoffe in einem regelrechten Verhältnis stehen und in physiologischer Menge vorhanden sind, ist der Körper in Balance und kann ein entstandenes oder entstehendes Misserhältnis zwischen Anforderungen und Kraftreserven eigenständig ausgleichen.

In meiner Praxis wende ich zur Vitalstoffanalyse das BioScan-Verfahren an. Es ist schmerzfrei, nicht-invasiv und gibt genauen Aufschluss über die aktuelle Vitalstoff-Situation des Körpers. Die Vitalstoffanalyse bei Burnout ist damit eine sinnvolle Basis für eine nachhaltige Therapie bei allen Formen von Erschöpfungszuständen, Leistungsmangel, Stress und Depressionen.

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