Eine funktionelle Beschwerde/Störung (auch somatoforme Störung genannt), ist geprägt durch verschiedene Beschwerdebilder ohne fest umschriebene, organische Ursache. Verbunden ist die funktionelle Störung mit emotionalen, psychischen Belastungen. Zu den funktionellen Beschwerden/Störungen zählen Verdauungsprobleme, ein Reizdarm, Migräne, oder auch ein Tinnitus.

Arbeitet der Körper in geregelten Bahnen, fühlen wir uns gesund. Voraussetzung ist, dass Organe und körpereigene Systeme, wie beispielsweise Herz, Magen, Darm oder der Blutkreislauf, ohne Beeinträchtigung funktionieren. Doch nicht immer lassen sich Beschwerden auf einen konkreten, organischen Schaden reduzieren. Immer mehr Patienten leiden an sogenannten funktionellen Störungen.

Sie sind komplex, haben keine klar umschriebene Ursache und äußern sich in Form unterschiedlicher Symptome. An dieser Stelle wird der Begriff „funktionell“ besonders deutlich: Funktionelle Beschwerden sind zwar organisch spürbar, können medizinisch jedoch nicht oder nicht ausreichend begründet werden. Dabei werden die Probleme häufig und ursächlich mit einem Organ in Verbindung gebracht. Tatsächlich ändert sich aber dieser gefühlte Auslöser in den meisten Fällen, wechselt beispielsweise vom Magen zum Darm, oder vom Kopf zum Herzen.

Funktionelle Beschwerden/Störungen gehen oftmals mit psychischen Beschwerden einher: Betroffene leiden an Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, oder fallen in ein Stimmungstief. Sie sind verzweifelt und besorgt. Die aufkommenden Ängste lenken den Fokus Betroffener immer wieder auf gesundheitliche Beschwerden und bringen sie so in eine Art “Teufelskreis”.

Patienten mit einer funktionellen Beschwerde/Störung erleben ihre Beschwerden überaus emotional: Einerseits sind sie erleichtert, dass der Arzt “nichts feststellen” konnte. Andererseits sind sie rat- und hilflos; denn nur, wer die Ursache eines Leidens kennt, hat einen Ansatzpunkt, therapeutisch dagegen vorzugehen.

Ein ausführliches Anamnesegespräch bildet die Grundlage einer erfolgreichen Therapie der funktionellen Beschwerde/Störung. Psychometrische Untersuchungen, wie die Vitalstoffanalyse oder das Bioresonanzverfahren, ergänzen die Diagnostik. Bei der Behandlung können zum Beispiel die Hypnosetherapie, oder ein umfassendes Stresscoaching Anwendung finden.