Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen umfassen eine Vielzahl von Krankheitsbildern mit verschieden starker Ausprägung. Neben geistigen und motorischen Entwicklungsstörungen, die primär im Team aus Arzt, Logopäden, Ergotherapeuten, Psychologen und/oder Krankengymnasten behandelt werden, gibt es spontan auftretende Erkrankungen mit entsprechenden Symptomen. Zu diesen gehören beispielsweise Einnässen oder Einkoten (Enkopresis).

Nicht nur die Betroffenen, auch Familie und Angehörige stehen dabei vor einem großen Problem und starken, seelischen Belastungen. Unbehandelt wirken sich die Störungen negativ auf die Psyche aus. In der Folge kommt es bei Patienten nicht selten zu einem sozialen Rückzug und chronischen, psychischen Verstimmungen bis hin zur Depression. Umso wichtiger ist es, möglichst frühzeitig den Grund der Störung zu erkennen und nachhaltig zu behandeln.

Bewährt hat sich bei Kindern und Jugendlichen die Hypnosetherapie. Sie ist sanft und führt zum eigentlichen Auslöser eines psychischen Problems. In meiner Praxis arbeite ich dabei mit unterschiedlichen Methoden, jeweils abhängig vom Alter der Patienten. Vor allem bei jüngeren Kindern nutze ich Phantasiegeschichten; ältere Kinder und Jugendliche finden in Rollenspielen den Zugang zum Unterbewusstsein. Denn hier liegen die Ursachen der Symptome.