Mit Burn-Out wird ein besonderer Stresszustand beschrieben, an dem Betroffene regelrecht zerbrechen. Anhaltende Müdigkeit, nachlassende Leistungsfähigkeit, persönlicher Rückzug und Abschottung sowie eine innere Leere bis hin zu Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sind deutliche Anzeichen für einen Erschöpfungszustand. Patienten fühlen sich “ausgebrannt” und “ausgezehrt”, befinden sich in einem Teufelskreis, aus dem sie allein nicht mehr herauskommen. Betrachtet man die Schilderungen, erinnern viele Symptome an eine Depression. Tatsächlich sind die Übergänge fließend. Daher ist es für den Betroffenen und die Therapie ganz entscheidend, den individuellen Gefühls- und Belastungszustand zu erkennen und zu definieren.

So vielfältig das emotionale Erleben bei einem chronischen Erschöpfungszustand ist, so unterschiedlich sind die Auslöser. Die Ursachen für Burn-Out allein auf Stress und externe Belastungen zu beschränken, wäre zu einfach. Je exakter die Diagnostik, desto nachhaltiger die Therapie eines Burn-Out. Der Stoffwechsel im Körper spielt dabei eine zentrale Rolle – vor allem der Hormonstoffwechsel im Allgemeinen und die Stresshormone im Besonderen. Man bezeichnet sie als Co-Faktoren, die einen Erschöpfungszustand bis hin zu einem Burn-Out begünstigen können.

Bei der Therapie sollten daher, neben der psychologischen Anamnese und einem gezielten, auf die Ansprüche des Betroffenen abgestimmten Coaching sowie psychologischen Gsprächen auch die Bewertung der messbaren Vitalstoffwerte des Betroffenen mit einfließen. Es handelt sich um Mikronährstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, aber auch lebensnotwendige Aminosäuren und Fettsäuren. Nur wenn diese Mikronährstoffe in ausreichender Menge und in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden sind, ist der Körper in Balance und kann sowohl physischen als auch psychischen Anforderungen gerecht werden. Mikronährstoffe spielen bei allen organischen Vorgängen und Krankheitsursachen eine wesentliche Rolle – auch und gerade bei Erschöpfungszuständen. In meiner Praxis wende ich zur Vitalstoffanalyse ein BioScan-Verfahren an. Es ist schmerzfrei, nicht-invasiv und gibt genauen Aufschluss über die aktuelle Vitalstoff-Situation des Körpers. Die Vitalstoffanalyse bei Burnout ist damit eine sinnvolle Basis für eine nachhaltige Therapie bei allen Formen von Erschöpfungszuständen, Leistungsmangel, Stress und Depressionen.

Als weitere Therapiemöglichkeiten, die nicht selten in Kombination mit anderen zum Einsatz kommen, bieten sich Hypnose, EMDR (Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung), EFT (Emotional Freedom Techniques), Ohrakupunktur, Bioresonanz und Homöpathie an.