Der Plan ist gut, das Manuskript bis ins letzte Detail ausgearbeitet. Doch als es darauf ankommt, versagen Körper und Geist. Die Nerven liegen blank, Angst und Panik machen sich breit. An klares Handeln und Formulieren ist nicht mehr zu denken.

Die Symptome sind wahrlich belastend: Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern; viele beschreiben die Situation als innere Lähmung. Immer mehr Menschen leiden an inneren Blockaden. Sie sind ein unüberwindliches, mentales Hindernis, das es Betroffene unmöglich macht, Ziele zu realisieren und Dinge erfolgreich umzusetzen. All das wirkt sich auch sekundär auf die Psyche aus; nicht wenige verpassen dadurch Chancen und bleiben hinter ihren eigentlichen Möglichkeiten zurück.

Die Ursachen innerer Blockaden sind vielfältig: Nicht selten handelt es sich um unverarbeitete Erlebnisse aus der Kindheit oder Jugend. Manchmal steckt ein Trauma dahinter. In anderen Fällen sind negative Denkmuster der Auslöser für die Panikattacken und den damit verbundenen, ungewollten, seelischen Stopp. Wer zum Beispiel, trotz akribischer Vorbereitung, davon ausgeht, etwas nicht zu schaffen, scheitert am Ende an sich selbst. Es ist so etwas, wie die sich “selbsterfüllende Prophezeiung”.

Ein anderer Aspekt entsprechender Denkweisen sind negative Glaubenssätze. Diese werden meist im Rahmen der Erziehung mitgegeben und setzen sich als ungeschriebenes Gesetz regelrecht fest. Obwohl Betroffene sie kennen, lassen sie sich nicht einfach aus der Welt schaffen. Denn das, was wir bewusst oder unbewusst denken und fühlen ist das Ergebnis dessen, was wir im Laufe unseres Lebens gelernt – oder besser aufgenommen – haben.

In der Psychotherapie unterscheidet man zwischen mentalen und emotionalen Blockaden. Mentale Blockaden basieren auf den geschilderten, negativen Glaubenssätzen.

Emotionale Blockaden sind tiefsitzende Verbindungen zwischen abgespeicherten Erinnerungen aufgrund äußerer Einflüsse und der daraus resultieren Gedankenwelt. Ein Beispiel: In einem Einkaufszentrum nehmen Sie plötzlich einen Ihnen bekannten Geruch wahr. Diesen kennen Sie aus einer völlig anderen Situation, die auf Sie belastend oder beängstigend wirkte. Entsprechen projizieren Sie diese negativen Gedanken nun in die aktuelle Situation, die aber gar nicht bedrohlich und negativ ist.

Entsprechend individuell gestaltet sich eine Therapie. Mittels Hypnose lassen sich die bislang versteckten Ursachen finden und mit eigenen, mobilisierten Kräften angehen. Ebenfalls wirksam sind EMDR, EFT sowie ein entsprechendes Coaching