Der Countdown beginnt am 01. Dezember und ist für einige Grund für Stress, für die anderen Grund zur Traurigkeit. Denn wo die einen versuchen Harmonie unter den verschiedenen Familienmitgliedern zu schaffen, haben die anderen keine Familie und Freunde mit denen sie feiern können.

Egal ob zu viel Trubel oder zu wenig, die Feiertage können schwer auf die Psyche schlagen – doch die Belastung zeigt sich meist erst nach Silvester, wenn die Aufregung vorbei ist. So gibt es nicht an den Feiertagen selbst die meisten stationären Aufenthalte, sondern nach Silvester. Dann ist leider auch die Suizidrate am höchsten. Alte Familienkonflikte, die hochkochen, Weihnachten mit Kind nach der Scheidung, Liebeskummer – es gibt eine Reihe von Gründen, die das Fest der Liebe zum Fest des Grauens machen.

Falls du dich schlecht und antriebslos um die Weihnachtszeit fühlst, kann das ein Indiz für eine saisonale Depression sein. Probiere diese Tipps aus, um dich besser zu fühlen. Helfen sie dir nicht, wende dich bitte an einen Heilpraktiker oder Arzt des Vertrauens. Du musst dich nicht schämen, Hilfe zu suchen!

  1. Lichtmangel: Ja, Lichtmangel kann ein Grund für miese Stimmung sein. Deshalb solltest du versuchen – wenn du Zeit hast – mehr an die frische Luft zu kommen. Alternativ
  2. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben – erst wenn es dir gut geht, kann es auch deinen Liebsten gut gehen. Deshalb, wenn du einsam bist, bereite dir ein Festessen zu und dekoriere den Tisch. Für dich! Denn du bist wertvoll. Und erst, wenn du das begreifst, es fühlst, können es andere sehen! (Alternativ kannst du dir natürlich auch einen Entspannungstag gönnen)
  3. Du bist gestresst, weil du in der Vorweihnachtszeit gefühlt 1000 Dinge erledigen musst? Dann gib Aufgaben an andere ab! Es ist vielleicht nicht einfach „das Ruder abzugeben“, aber heilend für deinen Stresspegel!
  4. Beginne zu Meditieren – Ruhe und das „Ohr nach innen richten“ hilft, um dir bewusst zu werden, warum es dir schlecht geht. Es dauert nur 5 Minuten! Hier eine kurze Anleitung für den Einstieg:
  • Lege dich auf eine bequeme Unterlage oder setze dich in den Schneidersitz
  • Schließe deine Augen und bitte Deinen Geist, eine bestimmte Zeit lang ruhig zu sein
  • Zur Entspannung kannst du über einige Atemzüge die tiefe Bauchatmung praktizieren: Beim Einatmen geht der Bauch hinaus und beim Ausatmen geht der Bauch hinein. Du kannst die Hände dabei auch auf den Bauch legen, damit du die Bewegungen des Bauches spürst. Versuche gleich lang ein- und auszuatmen, jeweils ca. 3 bis 4 Sekunden.
  • Meditiere einige Minute. Wenn du merkst, dass Gedanken aufkommen, lass sie wie Wolken an dir vorbeiziehen. Kehre zur Atmung zurück.
  • Ende: Vertiefe deinen Atem und wiederhole das Wort „OM“ 3 Mal laut. Bringe so die Kraft, Ruhe und Energie der Meditation in Dein tägliches Leben.