Ein Trauma ist ein meist bis in die Kindheit zurückliegendes belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bewältigt und verarbeitet werden kann. Das sind z.B. Unfälle, Verluste und belastende Ereignisse, die mit Gefühlen von Angst, Demütigung, Hilflosigkeit und Scham verbunden sein können. Auch der Tod eines Angehörigen, eine schwere Erkrankung, eine Abtreibung oder frühkindliche, körperliche, psychische und sexuelle Gewalt können tiefe Wunden in der Seele hinterlassen, die einen Menschen ein Leben lang beeinträchtigen.

Traumatisch kann jede Situation oder Erfahrung sein, die in einer Person einen Zustand der Verwirrung, des Schocks, das Gefühl des Verlustes der Kontrolle, der Hilflosigkeit und der Handlungsunfähigkeit auslöst. Vielfach ist das auslösende traumatische Ereignisse nur bedingt im Bewusstsein.

EMDR ist die Abkürzung für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing”, auf Deutsch: „Desensibilisierung und Neuverarbeitung mit Augenbewegungen”, die eine der am meisten untersuchten und anerkannten Methoden ist, um ein Trauma innerhalb einer Therapie effektiv zu bearbeiten.

Bevor die Traumaverarbeitung beginnt, biete ich verschiedene Möglichkeiten an, die zur Entspannung und Stabilisierung beitragen. Nur bei hinreichender Stabilität, verbunden mit dem Wunsch, sich mit dem traumatischen Erleben auseinander zu setzen, kann EMDR angewandt werden.

In der Praxis kombiniere ich die medizinische Hypnose-Therapie mit EMDR und erziele damit sehr gute Ergebnisse.