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Erhöhter Puls, schwitzende Hände krallen sich in den Sitz, nervöser Blick, Fluchtinstinkt – was eigentlich Entspannung und Freude bringen soll, verursacht bei vielen Menschen puren Stress: der Flug in den heißersehnten Jahresurlaub. Doch wieso genießen die einen die Reise in der Luft, wo die Freiheit wohl grenzenlos scheint, wie Reinhard Mey einst sang, wohingegen sie für die anderen zum Höllentrip wird? Fakt ist, die Angst vor dem Fliegen ist weit verbreitet: 32,2 Prozent der Fliegenden fühlen sich im Flugzeug wohl, mit 68,7 Prozent empfinden jedoch mehr als die Hälfte der Reisenden leichtes Unbehagen, Angst oder Panik[1]. 30 Sek.

Zwischenüberschrift: Flugangst nicht rational begründbar!

In meiner Praxis (Verlinken zum Kontakt / Anfahrt) behandle ich regelmäßig Patienten mit Flugangst. Dazu gehören aber nicht nur Urlaubsflieger, die vermehrt vor den Sommerferien eintreffen, sondern auch die Business-Vielflieger, die beruflich das Flugzeug nutzen müssen. Dabei sind die Gründe der Flugangst vielfältig und individuell. So kann die Furcht beispielsweise durch ein ungut empfundenes Flugerlebnis oder einen bedrohlich wirkenden Film entstanden sein. Auch die Angst vor Höhe, Enge und Kontrollverlust kann maßgeblich sein. Rational begründen lässt sich Flugangst nicht, denn sie entsteht bei den Betroffenen unterbewusst und trotz des Wissens, dass ein Passagierflieger statistisch gesehen das sicherste Verkehrsmittel ist.

Zwischenüberschrift: Investiere jetzt in dich und du investierst in deine Zukunft!

Während der Hypnose-Therapiesitzungen helfe ich meinen Patienten ihre inneren Blockaden zu lösen und während eines Flugs, in denen ihr Unterbewusstsein die wilde Überhand gewinnt, wieder selbstständig und stressfrei zu agieren. Dazu findet im Vorfeld ein intensives Vorgespräch inklusive Diagnose statt, auf deren Basis ich einen individuellen Therapieplan erstelle. Während der hypnotherapeutischen Sitzung, ermitteln wir alle störenden neuronalen Verknüpfungen, die beispielsweise zu Menschen, Orten, Situationen bestehen und lösen sie in Trance auf. Zudem trainieren wir die Angst um und schaffen somit einen harmonischen Übergang von Problem- zur Lösungstrance. Dadurch wird ein gesunder Umgang mit der Furcht erzeugt und das neue, angstfreie Verhalten stabilisiert.

 

Zwischenüberschrift: 3 simple Tipps gegen Flugangst

Für alle die, deren Reise unmittelbar bevor steht, habe ich noch drei einfache Tipps parat:

  1. Weihen Sie Mitreisende und das Flugpersonal ein

Auch wenn es Ihnen vielleicht peinlich ist, die Flugbegleiter/in oder den Sitznachbarn zu informieren – eingeweihte Personen können Sie ablenken und beruhigen. Das Beste daran: Sie fühlen sich nicht alleine und der zusätzliche Stress Ihre Nervosität vor anderen zu verbergen, fällt weg.

 

  1. Richtiges Atmen und Sitzen

Achten Sie darauf, dass Sie länger aus- anstatt einatmen und versuchen Sie gerade zu sitzen und die Beine fest auf den Boden zu stellen – durch diese Erdung fällt es leichter auch in der Luft „festen Boden“ unter sich zu haben.

  1. Muskulatur entspannen

Ziehen Sie die Schultern bis zu den Ohren, halten Sie diese Position für zehn Sekunden und atmen Sie währenddessen ein. Beim Ausatmen sollten die Schultern wieder entspannen. Führen Sie diese Übung fünfmal durch – Sie werden es sehen, danach fühlen Sie sich schon entspannter.

 

Sie brauchen Hilfe und möchten Ihre Flugangst besiegen? Ich helfe Ihnen gerne. Sie können mich telefonisch unter 0211 – 86 93 55 44 oder per E-Mail erreichen info@effmert-coaching.de.

[1] Studie von 2016; 2.010 Befragte; ab 14 Jahre    https://flugangst.de/entspannt-fliegen